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Standorte
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undergraduate
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https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/ueber-die-uni/standorte/standorte
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Standorte

Source: https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/ueber-die-uni/standorte/standorte

Universität und Stadt Bonn sind untrennbar miteinander verbunden. Ausgehend vom Barockschloss im Stadtzentrum, das die Universität bei ihrer Gründung 1818 vom preußischen König geschenkt bekam und das seitdem als Hauptgebäude dient, hat sich die Alma mater über ganz Bonn und darüber hinaus ausgedehnt. Aktuell gehören 250 Gebäude, die über das Stadtgebiet verteilt sind, zur Universität. Rund 100 weitere Gebäude befinden sich auf Universitätsliegenschaften außerhalb.

Das Hauptgebäude bildet zusammen mit dem Hofgarten, der Poppelsdorfer Allee und dem Poppelsdorfer Schloss ein einzigartiges historisches Ensemble. Sowohl in der Innenstadt als auch in den Stadtteilen Poppelsdorf, Endenich und Castell befinden sich weitere Campus-Standorte.

Mit dem Universitätsklinikum auf dem Bonner Venusberg ist die Uni Bonn eng verbunden, und auch zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, forschungsnahen Institutionen aus Politik und Verwaltung sowie Stiftungen und Organisationen, stehen mit ihr in engem Austausch. Darüber hinaus unterhält die Universität Bonn landwirtschaftliche Lehr- und Forschungsstationen im Bonner Umland.

Standortsicherung während der Sanierung des Hauptgebäudes1

© Uni Bonn

360-Grad-Tour durch die Universität Bonn

Erkunden Sie die Universität Bonn in einer neuen Dimension mit unserer 360-Grad-Tour! Diese innovative Online-Erkundung ermöglicht Studieninteressierten und Studienanfängern, die Universität und ihre Umgebung in Vogelperspektive zu entdecken. Mit zahlreichen Links, Bildern und Videos bieten wir Ihnen ein umfassendes Bild vom Campus-Leben. Die Tour ist verfügbar in Deutsch und Englisch und wird kontinuierlich aktualisiert. Nehmen Sie zudem geführte Touren mit Studierenden und tauchen Sie tiefer in unsere Universität und die Stadt Bonn ein.

Zur Tour2

Hauptstandorte

Die Universität konzentriert sich auf fünf Campus-Areale im Stadtgebiet und mehrere Versuchsgüter außerhalb der Stadtgrenzen.

Das Hauptgebäude und der Hofgarten. © Volker Lannert/Uni Bonn

Campus Innenstadt

Auf dem Campus in der Innenstadt befindet sich das Hauptgebäude mit den geisteswissenschaftlichen Fakultäten. Auch das Juridicum ist hier zu finden.

Öffnungszeiten des Hauptgebäudes

Campus Poppelsdorf

Der Campus Poppelsdorf steht für einen stark interdisziplinären Ansatz und beherbergt eine Vielzahl von Disziplinen mehrerer Fakultäten.

Der Campus Poppelsdorf. © Volker Lannert/Uni Bonn

Campus Endenich © Volker Lannert/Uni Bonn

Campus Endenich

Der Campus Endenich beherbergt Institute der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät sowie Flächen für Technologieeinheiten und Start-ups.

Venusberg Campus

Forschung, Lehre und Krankenversorgung auf höchstem Niveau - dafür steht das im Bonner Stadtteil Venusberg angesiedelte Universitätsklinikum Bonn mit seinem weitläufigen Campus.

Venusberg Campus © Johann Saba/ UKB

Campus Klein-Altendorf © Volker Lannert/Uni Bonn

Lehr- und Forschungsstationen

Zur Landwirtschaftlichen Fakultät gehören der Campus Klein-Altendorf (CKA), das Wiesengut in Hennef und das Gut Frankenforst in Königswinter-Vinxel. Sie werden für Forschung und Lehre in den Agrarwissenschaften genutzt.


Ihr Weg zur Universität Bonn

Anreise

Zielort Hauptgebäude

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Anreise mit eigenem PKW:

Aus Frankfurt/ Hannover/Ruhrgebiet

Linksrheinisch von Süden

Linksrheinisch von Norden

Zieladresse fürs "Navi": Am Hof 1, 53113 Bonn

Öffnungszeiten Hauptgebäude:

Zielort Juridicum

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmittel ab Hauptbahnhof Bonn:

Anreise mit eigenem PKW

Zieladresse fürs "Navi": Adenauerallee 24-42, 53113 Bonn

Zielort Campus Poppelsdorf

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmittel ab Hauptbahnhof Bonn

Anreise mit eigenem PKW

Gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem Campus. Adresse fürs "Navi": Campusallee, 53115 Bonn

Zielort Campus Endenich

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmittel ab Hauptbahnhof Bonn

Anreise mit eigenem PKW

Gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem Campus.

Universitätsklinikum/Venusberg-Campus

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmittel ab Hauptbahnhof Bonn

Anreise mit eigenem PKW

Campus Bonn-Castell

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmittel ab Hauptbahnhof Bonn


Dauerbaustelle Universität

Die Universität Bonn nutzt insgesamt über rund 350 Gebäude, davon allein 250 auf Bonner Stadtgebiet, darunter zwei Barockschlösser und viele denkmalgeschützte Gebäude aus zwei Jahrhunderten. Es wird eigentlich immer irgendwo etwas repariert und saniert. \ Weil die Universität Bonn kontinuierlich wächst, steigt auch ihr Flächenbedarf. Dieser wird durch Anmietungen, aber auch durch Neubauten und Ersatzbauten gedeckt.\ In enger Zusammenarbeit mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), dem Vermieter, arbeitet die Universität Bonn beim Thema Gebäude eng zusammen. Beide orientieren sich bei der Zusammenarbeit am Hochschulstandortentwicklungsplan (HSEP), der die mittel- und langfristige bauliche Entwicklung der Universität Bonn regelt.

© Volker Lannert/Uni Bonn

Große Bau- und Sanierungsprojekte

Campus Innenstadt/ Sanierung des Uni-Hauptgebäudes

Die anstehende Sanierung des Uni-Hauptgebäudes, des ehemaligen Residenzschlosses der Kölner Kurfürsten, ist die mit Abstand größte Einzelmaßnahme des kommenden Jahrzehnts. Notwendig wurde dies nicht nur aus baufachlicher Sicht, sondern auch, um das Hauptgebäude für die Zukunft möglichst flexibel und resilient aufstellen zu können.\ \ Das Vorhaben ist vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW auf mindestens zehn Jahre veranschlagt. Möglich wird diese umfassende Sanierung aber nur durch den Freizug der Flächen. Bereits heute sind Nutzungen an sieben Standorte in der Stadt ausgelagert. Drei weitere Interims-Liegenschaften befinden sich in Planung und werden in naher Zukunft bezogen werden. Seit Ende 2024 befinden sich im Schloss im Wesentlichen nur noch die Hörsäle, die Aula, die historischen Säle, einige Seminarräume, das Unimuseum und zur Aufrechterhaltung deren Betrieb notwendige Flächen.\ \ Vorbereitungen für die große Sanierung laufen bereits\ \ Auch mit den Vorbereitungen zur Sanierung des Hauptgebäudes wurde längst begonnen. Das Aufmaß der Gebäudesubstanz sowie eine denkmalpflegerische Betrachtung der zehn unterschiedlichen Bauphasen vom 16. Jhdt. bis in die jüngere Vergangenheit konnten inzwischen abgeschlossen werden. Aktuell werden, beginnend mit dem Ostflügel, umfangreiche und sorgfältige Untersuchungen der Bausubstanz durchgeführt. Diese umfassenden Vorbereitungen sind erforderlich, um größtmögliche Planungssicherheit im Hinblick auf Kosten und Durchführungszeitraum zu gewinnen. Zeitnah soll ein Wettbewerb ausgelobt werden.\ \ Zustand weitgehend unbekannt\ \ Das heutige Hauptgebäude ist in weiten Teilen ein Bau der 50-er Jahre des 20. Jahrhunderts. Das in den 20-er Jahren für die universitäre Nutzung auf seine heutige Ausdehnung erweiterte Barockschloss war im Oktober 1944 bei einem verheerenden alliierten Luftangriff schwer beschädigt worden. Das Gebäude wurde in der Nachkriegszeit mit den damals vorhandenen Mitteln wiederhergestellt. Eine weitere Umbauphase folgte in den 60-er Jahren. Der genaue Zustand der Gebäudesubstanz ist zu weiten Teilen unbekannt, denn vieles ist nicht dokumentiert worden. Darum ist ein möglichst genauer Überblick über den tatsächlichen Ist-Zustand unerlässlich. Das schließt auch die Suche nach möglicherweise vorhandenen Schadstoffen ein. Bauteilöffnungen sollen Erkenntnisse zum Zustand der tragenden Bauteile bringen.\ \ Solange mit der Sanierung nicht begonnen wurde, wird es auch weiterhin erforderlich sein, Sicherungsmaßnahmen am Gebäude vorzunehmen. Fassadensicherungen werden insbesondere hofgartenseitig am Hauptflügel sowie am Ostflügel vorgenommen.\ \ Forum des Wissens\ \ Im Zusammenhang mit der geplanten Kernsanierung des Hauptgebäudes der Universität Bonn sind ergänzende Flächen erforderlich, um für Forschung und Lehre auch weiterhin bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen. Hierzu hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW im März 2024 einen Teil der Fläche des Viktoriakarrees vis-a-vis des Barockschlosses erworben.\ Die Flächen am Viktoriakarree sollen das Hauptgebäude, das identitätsbildende Adresse der Universität bleibt, mit einem „Forum des Wissens“ adäquat ergänzen. Ein großer Teil des Baukörpers wird zukünftig Bibliotheken aufnehmen, die heute im Hauptgebäude untergebracht sind. Die Ergänzung um einen gastronomischen Bereich sowie ggf. weitere Nutzungen sind ebenfalls geplant. Die Universität möchte mit einem einladenden und offenen Konzept die Stadtgesellschaft zu Begegnung und Austausch einladen und Neugier wecken, für Wissenschaft und Forschung. Die Planung zahlt somit auf Erhalt und Fortentwicklung des historischen Standortes ebenso ein, wie auf wichtige baupolitische Ziele des Landes. \ \ Mit ersten Untersuchungen des Geländes wurde seitens des BLB bereits begonnen. Die Stadt Bonn ihrerseits ist dabei, das für die Bebauung notwendige Planungsrecht über einen Bebauungsplan zu schaffen. Abhängig vom Stand dieses Verfahrens, kann ab dem Frühjahr 2025 voraussichtlich ein Wettbewerbsverfahren begonnen werden. \ \ Ausweichquartiere

Während der Sanierungsarbeiten am kurfürstlichen Schloss werden die Flächen des Hauptgebäudes an diversen, zentral gelegenen Interimsstandorte abgebildet. Diese sind im Wesentlichen:

\ Veranstaltungsräume\ **Die Verlagerung der Hörsäle und der Aula aus dem Hauptgebäude in andere Standorte ist derzeit in Planung. Die Hörsäle werden interimistisch an zwei Standorten untergebracht. Hierzu hat der BLB Teile des 3. Stocks des Gebäudes Poststraße 23 (ehemals Karstadt) angemietet. Hier werden ab 2026 sechs Hörsäle untergebracht sein. Die restlichen Säle werden zusammen mit dem Unimuseum im Koblenzertorflügel des Schlosses untergebracht. Die Flächen der Aula sollen hofgartenseitig in einem Modulbau vor dem Hauptgebäude untergebracht werden. Ein Bauvorbescheid, die erforderliche Kubatur betreffend, wurde bereits beschieden.**

Akademisches Kunstmuseum

Der BLB NRW hat im Jahr 2022 die Sanierungsarbeiten am Akademischen Kunstmuseum begonnen. Der Bau ist das älteste Museum der Stadt Bonn und beinhaltete die berühmte Abguss-Sammlung mit 2.700 Abgüssen und 25.000 Originalfunde, die bis zum Abschluss der Arbeiten ausgelagert worden sind. Das Museum ist vorübergehend in der Römerstraße 164 untergekommen, wo es weiterhin besucht werden kann. Die für die Sanierung erforderlichen Erdeingriffe wurden archäologisch begleitet und förderten eine Vielzahl archäologischer Funde zu Tage. Diese Artefakte müssen umfassend gesichert werden, was den Baufortschritt verzögert. Alle Maßnahmen, die durch die Ausgrabungen nicht beeinflusst werden, führt der BLB NRW weiter durch. Wann die Sanierung abgeschlossen sein werden, steht noch nicht fest.

Campus Poppelsdorf

Der Campus Poppelsdorf erstreckt sich über ein Areal von über 15 Hektar Größe, das früher von der Landwirtschaftlichen Fakultät als Versuchsfelder genutzt wurde. Seit diese auf Standorte außerhalb der Stadt verlagert worden sind, entsteht hier der zentrumsnahe Campus Poppelsdorf der Universität mit zahlreichen Neubauten für Forschung und Lehre. Der erste Bauabschnitt, der ein modernes Hörsaalgebäude und zwei große Institutsbauten umfasst, wurde 2017 fertiggestellt.

Rotationsgebäude

Der BLB hat auf dem Campus Poppelsdorf für die Universität Bonn ein Labor- und Seminargebäude als sogenanntes „Rotationsgebäude“ errichtet und Ende September 2024 seiner Bestimmung übergeben. Es soll künftig wechselnde Institute der Universität als Interimsunterbringung aufnehmen können. Den Anfang machen die Ernährungs- und Lebenswissenschaften, im Frühjahr 2025 folgen Teile der Physik. Auf rund 8.300 Quadratmetern Nutzfläche werden Studierenden, Forschenden und Lehrkräften vor allem Labor-, Büro- und Seminarräume in dem Neubau zur Verfügung stehen. Ein großer Innenhof lädt zudem zum Verweilen ein.

Poppelsdorfer Schloss

Am Poppelsdorfer Schloss ist die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen. Der BLB NRW hat unter anderem alle Dach- und Fassadenflächen des Schlosses denkmalgerecht saniert und restauriert. Es finden noch Tiefbauarbeiten im Innenhof statt, bei denen der Untergrund des Hofs aufgefüllt, verdichtet und das Pflaster neu verlegt wird. Ebenso werden in diesem Zeitraum noch der aus Naturstein bestehende Fußboden im Arkadengang instandgesetzt und Lackierarbeiten an den Toren vorgenommen.

Lehr- und Forschungsforum

Am zentralen Platz des Campus Poppelsdorf entlang der Reinhard-Selten-Straße entsteht derzeit der Ersatzneubau des bisher an der Ecke Nußallee/Endenicher Allee gelegenen Allgemeinen Verfügungszentrums I (AVZ I), in dem künftig fünf naturwissenschaftliche Institute untergebracht werden sollen, namentlich die Institute für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, Zoologie, Pharmazeutische Biologie, Genetik und Physikalische und theoretische Chemie. Auf einer Nutzfläche von rund 5.600 Quadratmetern sind neben Büro- und Seminarflächen auch Labore und Praktikumsräume, sowie eine Bibliothek, Hörsaal, Aufenthaltsbereiche und ausreichend Nebenräume vorgesehen. Bei der Konzeption des Gebäudes wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit und eine ökologische Ausführung gelegt, z.B. durch begrünte Dachflächen und Fassaden und eine sorgfältige Auswahl der Materialien.

Forschungsbau Museum Koenig

Neben dem künftigen Lehr- und Forschungsforum steht bereits der weitgehend fertiggestellte Neubau eines Forschungsgebäudes für das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) – Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels, das wissenschaftlich als „An-Institut“ mit der Universität verbunden ist. Hier werden bald Mitarbeitende des Instituts eng mit dem Fachbereich Biologie forschen. Untergebracht werden unter anderem ein Rechenzentrum, Nasslabore, eine Biobank, ein Kryolager, Sammlungsflächen und eine umfangreiche Bibliothek.

Campus Endenich

Neubau Pharmazie

Der Neubau des Pharmazeutischen Instituts am Campus Endenich befindet sich derzeit in einer mehrjährigen Planungsphase, in der auch der weitere Zeitplan konkretisiert wird. Weitere Details werden zu gegebener Zeit im weiteren Projektverlauf bekanntgegeben.

Ersatzneubau Chemie

Der Ersatzneubau für die Chemischen Institute wird Labore und Büros auf vier Stockwerken enthalten sowie ein zusätzliches Staffelgeschoss für die Technik. Insgesamt wird das Gebäude nach seiner Fertigstellung rund 2.800 Quadratmeter Nutzfläche bieten, mehr als die Hälfte davon Labore. Die Labore mit Elektronenmikroskopen erhalten schwingungsentkoppelte Fundamente und einen aufwändigen Schallschutz. Außerdem wird eine spezielle Lüftung verbaut, die für eine möglichst konstante Temperatur sorgt und verhindert, dass Experimente durch äußere Einflüsse verfälscht werden. Der Ersatzbau entlastet auch die bisherigen Chemischen Institute, die parallel instandgesetzt werden, unter anderem im Bereich Brandschutz und Schadstoffsanierung.

  1. https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/ueber-die-uni/standorte/sanierung-hauptgebaeude
  2. https://www.360.uni-bonn.de/DE-M_00/
  3. https://www.ukbonn.de/42256BC8002AF3E7/direct/anfahrt