Metadata
Title
Lesezeichen 10. Mai 2017: Fragmente einer Aufarbeitung
Category
general
UUID
31d32cfd14344d079f72fa5e9b4c1c65
Source URL
https://ini.hu-berlin.de/hiskom/2017/03/lesezeichen-10-mai-2017/
Parent URL
https://ini.hu-berlin.de/hiskom/lesezeichen-10-mai/
Crawl Time
2026-03-16T04:05:22+00:00
Rendered Raw Markdown
# Lesezeichen 10. Mai 2017: Fragmente einer Aufarbeitung

**Source**: https://ini.hu-berlin.de/hiskom/2017/03/lesezeichen-10-mai-2017/
**Parent**: https://ini.hu-berlin.de/hiskom/lesezeichen-10-mai/

- 3. März 201727. Januar 2023

Das diesjährige Motto des wissenschaftlich-kulturellen Programms der HumboldtInitiative lautet „Fragmente einer Aufarbeitung“ und beinhaltet unter anderem eine [Buchvorstellung, die in Kooperation mit der Universität Potsdam stattfindet](https://ini.hu-berlin.de/hiskom/2017/03/buchvorstellung-und-lesung-saul-ascher-berliner-aufklaerer/). Die Monografie „Saul Ascher. Berliner Aufklärer“ ist die posthum veröffentlichte Dissertation unseres lieben Kollegen Bill Hiscott, der die Inititative zur Aufarbeitung der Berliner Bücherverbrennung in den nunmehr fünfzehn Jahren wesentlich mitgeprägt hat.

**Wann & Wo**

Montag, 8. Mai 2017 | 16:30 bis 23:30 Uhr \
Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

**Programm**

|  |  |  |
| --- | --- | --- |
| 16:30 Uhr |  | Workshop über „Fragmente zur Aufarbeitung“: Ergebnisse, Ansätze, Folgeprojekte |
| 18:30 Uhr |  | Buchvorstellung und Lesung zur 2017 posthum erschienenen Monografie „Saul Ascher. Berliner Aufklärer. Eine philosophiehistorische Studie“ von William „Bill“ Hiscott |
| 20:00 Uhr |  | literarisch-musikalischer Empfang |

**Mitwirkende**

Marie Ch. Behrendt, Fabian Dieterich, João Fidalgo, Benno Koloska, Juliane Pfeiffer, Bernd Schilfert, Ivo Smolak, Christoph Schulte, Simon Steffgen, Friedemann Uschner, u.v.m.

Seit inzwischen 15 Jahren widmet sich eine Initiative aus Studierenden und Absolvent\_innen an der Humboldt-Universität der Aufarbeitung der Berliner Bücherverbrennung. Der 10. Mai 1933 wird dabei nicht als singuläres Ereignis verstanden, sodass seine langfristigen Voraussetzungen, Wirkungen und Folgen aus verschiedenen Perspektiven ausgeleuchtet werden können. Aus der Frage nach der „ideellen Restitution“ zerstörter und verdrängter Lebenswerke sind bisher vielfältige Beiträge hervorgegangen, die an die Verbrannten, Verfolgten und Vergessenen aus Wissenschaft, Kultur und Kunst erinnern. Einige dieser Ergebnisse sollen in diesem Jahr vorgestellt, neue Fragen und Projekte angestoßen werden. Begleitet wird das Ganze in vertrauter Manier durch literarische, musikalische und multimediale Darbietungen.

**Kontakt**

Bernd Schilfert (HumboldtInitiative)\
[hui@refrat.hu-berlin.de](mailto:hui@refrat.hu-berlin.de)