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Recent Submissions

2026-03-13Kumulative Dissertation

Physics-Based Modelling of Permafrost Thaw Impacts on Vegetation and Infrastructure: Bridging Scales from Site to Hemisphere

(Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät) Chen, Rui; Lantuit, Hugues; Boike, Julia; Westermann, Sebastian

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Permafrost, ein wesentlicher nicht-saisonaler Bestandteil der terrestrischen Kryosphäre, speichert große Mengen an Bodeneis und Bodenkohlenstoff und bildet die Grundlage für Ökosysteme und Infrastruktur in weiten Teilen der Nordhalbkugel. Die rasche Erwärmung führt zur Degradation des Permafrosts, mit Folgen für Hydrologie, Kohlenstoffkreislauf und die Stabilität des Baugrunds; zugleich bleiben Projektionen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, subskalige Heterogenität und schlecht eingegrenzte Parameter abzubilden, ohne die Rechenökonomie auf regionalen bis kontinentalen Maßstäben zu verlieren. Diese Dissertation begegnet diesen Herausforderungen durch die Weiterentwicklung transienter numerischer Permafrostmodellierung sowie durch hybride Ansätze, die prozessbasierte Simulationen mit Beobachtungen und maschinellem Lernen kombinieren. In einem skalen-erweiternden Forschungsdesign verknüpft die Arbeit Standort-, Regional- und hemisphärische Analysen innerhalb der CryoGrid-Modellfamilie. CryoGrid3 wurde weiterentwickelt und auf einen Eisenbahndamm auf dem Tibetischen Plateau angewandt; die Ergebnisse zeigen, dass Dammgeometrie und eisreiche Schichten Stabilitätsschwellen bestimmen. CryoGridLite wurde um zusätzliche Prozessschemata erweitert und mit Satellitendaten sowie maschinellem Lernen gekoppelt, um Vegetationsreaktionen auf das Auftauen des Permafrosts auf dem Tibetischen Plateau zu bewerten und zu projizieren. Schließlich quantifizierten Ensemble-Simulationen mit CryoGridLite die Anfälligkeit von Straßen- und Schieneninfrastruktur in der Permafrostregion der Nordhalbkugel. Insgesamt zeigt die Dissertation, wie physikbasierte Modelle, Tiling-/Kachelansätze, datengetriebene Verknüpfungen und Ensemblemethoden integriert werden können, um Skalen von Standorten bis zu Kontinenten zu überbrücken. Die Ergebnisse rahmen Permafrostauftauen als übergreifendes Klimarisiko mit ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen und liefern ein übertragbares Rahmenwerk für zukünftige Bewertungen unter fortgesetzter Erwärmung.

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2026-03-13Dissertation

Dynamics of arrestin interactions with G protein-coupled receptors and membrane

(Lebenswissenschaftliche Fakultät) Sztyler, Agnieszka; Krasel, Cornelius; Bartl, Franz; Plested, Andrew

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Arrestine regulieren G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs), indem sie Signalwege modulieren und Rezeptorlokalisation steuern. Nur vier Subtypen kontrollieren über 800 humane GPCRs, ermöglicht durch Flexibilität und multiple Bindungsmodi. In Stäbchenzellen bindet Arrestin-1 (Arr-1) lichtaktiviertes, phosphoryliertes Rhodopsin und beendet die visuelle Signaltransduktion. Man nimmt an, dass Arr-1 für die Rezeptorbindung durch drei Determinanten aktiviert wird: den phosphorylierten C-Terminus des Rezeptors, den aktiven Rezeptorkern und die Membran. Ohne aktiven Kern entsteht ein Vorkomplex niedriger Affinität über C-Terminus und Membran. Die Bindung aller drei induziert eine ~20°-Drehung der Arrestin-Domänen und ermöglicht feste Kernbindung sowie einen Hochaffinitätskomplex. Die Arbeit untersucht Arr-1-Aktivierung und Rhodopsinbindung mit zwei Ansätzen. Zwei konservierte Lysinreste (K14,K15) der N-Domäne stabilisieren den Grundzustand und koordinieren den phosphorylierten C-Terminus; sie wurden zu Argininen (KKRR) mutiert. Im rekonstituierten System zeigte die KKRR-Mutante verminderte Affinität zu phosphoryliertem inaktivem Rhodopsin; Aktivierung stellte nahezu WT-Affinität her. Biophysikalische Analysen fluorophormarkierter Arrestin-Mutanten zeigten reduzierte Mobilität des autoinhibitorischen C-Terminus, konsistent mit eingeschränkter Aktivierung. In C-terminal verkürztem Arr-1 waren R14 und R15 weniger effektiv in der Koordination des phosphorylierten C-Terminus, was auf veränderte Seitenkettendynamik und/oder Ladungsverteilung hinweist. Zudem wurde ein HTS für inhibitorische Peptide etabliert. Peptide aus dem zweiten intrazellulären Loop von GPCRs verhinderten den Hochaffinitätskomplex, nicht den Vorkomplex, und betonen die Rolle der Kernbindung. Zusammengefasst zeigen Studien, wie das Zusammenspiel von phosphoryliertem C-Terminus und Rezeptorkern den Bindungsmodus von Arr-1 bestimmt und wie Arrestin Phosphorylierung und Aktivierungszustände von GPCRs erkennt.

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2026-03-12Dissertation

Aid in Adversity: Impacts and Mechanisms of Assistance to Rural Communities in Crises

(Lebenswissenschaftliche Fakultät) Weiffen, Dorothee; Brück, Tilman; Grethe, Harald; Langlotz, Sarah

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Krisenhilfe zielt darauf ab, Leid zu lindern und den Wiederaufbau zu unterstützen. Ihre Wirkung lässt sich jedoch aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen in Krisengebieten nicht mit Programmen in stabileren Kontexten vergleichen. In der Fachliteratur bestehen erhebliche Forschungslücken, insbesondere zu komplexen oder neuartigen Interventionen, unbeabsichtigten Effekten sowie zu Wirkungsmechanismen und deren Heterogenität. Diese Dissertation analysiert drei Fallstudien zu Wohlfahrtseffekten und Wirkungsmechanismen von Krisenhilfe: einen antizipativen Geldtransfer, eine integrierte Heimgartenintervention und einen landwirtschaftlichen Gütertransfer im Südsudan und in Syrien. Alle Studien basieren auf quasi-experimentellen Designs mit Interventions- und Kontrollgruppen sowie eigens erhobenen Haushaltsdaten aus Baseline- und Follow-up-Befragungen. Die Ergebnisse zeigen, dass Binnenvertriebene Geldtransfers in die Verbesserung ihrer Unterkünfte investierten, wodurch Flutschäden reduziert und unbeabsichtigt der soziale Zusammenhalt gestärkt wurde. Die Heimgartenintervention verbesserte die Ernährungssicherheit, insbesondere durch bessere Ernährungskenntnisse, die Vermarktung der Ernte und die Akkumulation produktiver Güter. Auch der landwirtschaftliche Gütertransfer erhöhte die Ernährungssicherheit, vor allem in weiblich geführten Haushalten in moderat konfliktbetroffenen Regionen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Haushalte in Krisengebieten langfristige Stabilisierungsstrategien verfolgen, sofern Handlungsspielräume bestehen. Die Wirksamkeit von Hilfsleistungen hängt dabei auf Mikroebene insbesondere von Ernährungswissen, ökonomischen Kapazitäten und geschlechtsspezifischen Bedürfnissen ab, während auf Makroebene die Konfliktintensität entscheidend ist. Die Dissertation leistet damit einen substanziellen empirischen und methodischen Beitrag zur Literatur und liefert praxisrelevante Implikationen für die Gestaltung künftiger Hilfsprogramme.

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2025-12-10Zeitschriftenartikel

Pragmatic ambivalence in decolonising development evaluation: Negotiating African indigenous perspectives within international evaluation practice

(Humboldt-Universität (insgesamt)) van der Puije, Nina

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This article examines the potential for more inclusive and transformative knowledge production within international development cooperation by focusing on the decolonisation of evaluation practices. It argues that integrating alternative, situated knowledges in the evaluation systems – particularly those rooted in indigenous traditions – can contribute to more sustainable pathways towards social transformation. Tensions and possibilities of decolonising international development evaluation are investigated through the interaction between Western development evaluation approaches and ‘indigenous’ evidencing methods, focusing on the approaches of African Initiated Churches as a practical case example. As part of a broader study, this article specifically examines how calls for decolonisation have influenced development evaluation practice, drawing on interviews with international development experts. It investigates how ‘indigenous’ methods of evidencing – such as communal evidencing and spiritual forms of decision-making, which are prevalent in the practices of African Initiated Churches – are perceived by international development evaluators, and it explores the prospects for collaborative, equitable knowledge creation in evaluation processes to serve social transformation. The study finds that development evaluators and institutions often adopt a stance of pragmatic ambivalence, recognising the value of alternative approaches yet only partially accommodating them within existing donor-driven structures.

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2026-01-30Zeitschriftenartikel

Early Permian terrestrial apex predator regurgitalite indicates opportunistic feeding behaviour

(Lebenswissenschaftliche Fakultät) Rebillard, Arnaud; Jannel, Andréas; Marchetti, Lorenzo; MacDougall, Mark J.; Hamann, Christopher; Steyer, J.-Sébastien; Fröbisch, Jörg

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Fossilised digestive remains (bromalites) provide unique insights into extinct animals’ behavioural ecology, physiology and diet. We describe fossilised regurgitated stomach content from the early Permian Bromacker locality (Thuringia, Germany) using micro-CT, osteological, chemical and taphonomical analyses. The regurgitalite consists of a compact cluster of 41 bones with a unique taphonomic signature, including sub-articulated, aligned long bones, an irregular overall shape, and low phosphorus contents in the near-bone matrix. The multitaxic elements comprise a maxilla attributed to the captorhinomorph Thuringothyris mahlendorffae , postcranial elements of the bolosaurid Eudibamus cursoris and an unidentified diadectid, along with several unassignable elements, indicating opportunistic feeding behaviour. The regurgitalite size and composition suggest an apex predator as producer, such as the sphenacodontid Dimetrodon teutonis or the varanopid Tambacarnifex unguifalcatus , both known from Bromacker. This specimen represents the geologically oldest terrestrial regurgitalite and reveals novel insights into the feeding behaviours and the trophic network in a late Palaeozoic continental ecosystem.

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